CHE-Ranking

CHE-Ranking

Im Gegensatz zu anderen Hochschulrankings klassifiziert das CHE(Centrums für Hochschulentwicklung)-Ranking die Hochschulen nicht anhand der Gesamtzahl ihrer erhaltenen Punkte. Es geht von der Hypothese aus, dass die anhand verschiedener Indikatoren gewonnenen Ergebnisse nicht aggregiert werden können, und es folglich nicht möglich ist, die beste Hochschule zu identifizieren. Nur einzelne Fächer oder spezifische Aspekte einer Hochschule können verglichen werden. Das CHE-Ranking ist also eher eine an zahlreichen Indikatoren ausgerichtete Bewertung der einzelnen Fachbereiche einer Hochschulen als eine allgemeine Rangliste. Einige Indikatoren sind sogar rein informativ und lassen keinen Vergleich mit anderen Hochschulen zu. Je nach Indikator kann eine Universität unterschiedlich abschneiden, d. h. auf einer Rangliste kann sie den Spitzenplatz, auf einer anderen den letzten Platz belegen. Mit diesem mehrdimensionalen Ansatz sollen die Stärken und Schwächen der einzelnen Hochschulen besser zum Ausdruck gebracht werden. Zudem berücksichtigt das CHE-Ranking verschiedene Perspektiven, indem es die Einschätzungen der Studierenden, Lehrenden und der Hochschulverwaltung in die Bewertung einfliessen lässt. Auf diese Weise lassen sich die objektiven Indikatoren und die subjektiven Einschätzungen der beteiligten Personengruppen kontrastieren. Für jeden Indikator werden die Hochschulen drei Ranggruppen zugeordnet: einer Spitzen-, einer Mittel- und einer Schlussgruppe. Dadurch wird vermieden, dass minimale Unterschiede zwischen den Hochschulen sich in sehr unterschiedlichen Rangplätzen niederschlagen.

Da das CHE-Ranking bislang ausschliesslich auf deutschsprachige Universitäten begrenzt ist, ist ein internationaler Vergleich schwierig.

Schweizer Universitäten und CHE / swissUp

Die Schweizer Universitäten haben an zwei Rankings teilgenommen, die in Zusammenarbeit zwischen dem CHE und swissUp durchgeführt wurden (Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften im Jahr 2005 und Naturwissenschaften im Jahr 2006). Da die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten am 3. Februar 2006 entschieden hat, sich nicht länger an diesem Ranking zu beteiligen, stammen die letzten vollständigen Daten aus dem Jahr 2005. Einige Schweizer Universitäten indessen stellen weiterhin ihre Daten bereit.

Für weitere Informationen siehe: CHE Ranking